Keksentwicklung Tranche 2: losen Tee in einen Keks??

Gut, nun hatte ich also diesen Tee zu Hause, das Aufbrühen der Blätter brachte aber nicht den gewünschten, in seiner Stärke ausreichenden Geschmack in den Keks. Also dachte ich mich mir: wieso nicht mal Teeblätter zerhäckselt direkt in den Teeteig. Klingt komisch, fand ich auch, aber wieso nicht mal versuchen? So manches tolle Rezept ist ja schließlich mal aus einem Unfall heraus passiert (oder wie war das nochmal mit der Currywurst? ;).

Also nahm ich mein bewährtes Grundrezept für den Teig und streute einen guten Schwung Tee hinein. Schon beim Vorbereiten der Teeblätter verlor ich fast meine Lust an der Umsetzung der Idee. Ich musste nicht nur die Teeblätter möglichst klein schnippseln, sondern vorher erst mal verlesen und von den harten Stielen befreien. Das war wirklich mühsam. Nun dann, als ich endlich das Ergebnis hatte, das ich wollte, kippte ich also einen guten Schwung Tee-Flöckchen in den Teig. Gut aussehen tat der Keks, der dabei rauskam, das muss man wohl sagen! Aber leider schmeckte er gaaaar nicht! Gut, er schmeckte nach Mate, und wie (!) aber das Gefühl im Mund war einfach nur eklig. Als hätte man einen Teebeutel zwischen den Zähnen. Zudem hängten sich die kleinen Teeblätter, wenn sie erst mal  im Mund eingeweicht worden waren, ÜBERALL fest und man hatte noch lange danach etwas davon. Kein Zweifel, diese Umsetzungsidee war die schlimmste bislang :D